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EU-Wahlprogramme auf dem Prüfstand

Am 25. Mai finden in Österreich die Europawahlen statt. Elf Listen buhlen um die 18 österreichischen Sitze im EU-Parlament. Wie bereits 2009 haben wir gemeinsam mit dem H&H Communication Lab in Ulm und der Universität Hohenheim die Verständlichkeit der Wahlprogramme untersucht. Die Ergebnisse werden wir am 20. Mai im Rahmen einer Pressekonferenz vorstellen. Und ich kann versprechen: Es wird wieder sehr spannend.

Wir alle wissen: Demokratie lebt vom informierten Bürger. Zur EU-Wahl 2009 haben es die wahlwerbenden Gruppen den Wählerinnen und Wählern allerdings schwer gemacht. Einfache Sätze und klare Sprache waren Mangelware. Die Programme verlangten vom Leser hohes sprachliches Niveau. Einzig der rechte Rand sprach annähernd auf Augenhöhe mit dem Wahlvolk.

BZÖ und FPÖ formulierten 2009 am einfachsten. Menschen mit Pflichtschulbildung verstanden die meisten Inhalte ohne Probleme. Vergleichsweise gute Werte erreichte auch die Liste Martin, die heuer bekanntlich nicht mehr antritt. Dahinter lag die Latte für den Leser höher. Grüne, ÖVP und SPÖ verlangten von der interessierten Öffentlichkeit nahezu Matura-Niveau. Weit abgeschlagen kamen die KPÖ und die Jungen Liberalen (JULIS) zu liegen. Beide Parteien setzten akademisches Sprachniveau voraus.

Ranking der EU-Wahlprogramme 2009

Verständlichkeit der EU-Wahlprogramme 2009

 

Am 20. Mai präsentieren wir im Presseclub Concordia (Bankgasse 8, 1010 Wien, Clubraum) im Rahmen einer Pressekonferenz unsere Analyse der EU-Wahlprogramme 2014. Spannend waren für uns vor allem folgende Fragen:

Haben die Parteien aus ihren sprachlichen Fehlleistungen gelernt?
Wie verständlich kommunizieren die neuen Listen?
Und wie schneiden Österreichs Wahlprogramme im Vergleich zu Deutschland ab?

Soviel vorweg: Wer Informationen über die österreichischen Parteien zur EU-Wahl sucht, sollte auch weiterhin zumindest bis zur Matura die Schulbank gedrückt haben.

Martin Sturmer am 14.05.2014 | Tags: , , , ,

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