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Mediaclub-Blog
In eigener Sache. Mit Senf. Aus dem Block wurde der Weblog. Geht in Ordnung. Mediaclub bloggt. Zu allen brennenden Themen der PR und Online-Kommunikation.
Anzeige der Einträge von 2011
37.000 Euro für die Facebook-Welt
37.000 Euro. Der österreichische Bundeskanzler hat das Jahresbudget für seinen Facebook-Auftritt herausgerückt. Zwei Mitarbeiter arbeiten, wann immer es die Lage erlaubt oder gebietet, an der Social Media Strategie des Regierungschefs. Werner Faymann mag die Zahlen mal ein Stück nach rechts, dann nach links verschoben haben, ehe er die Summe nach außen gab. Die Größenordnung wird schon stimmen.
Die alten Menschen und die Kinderwägen
Gut. Dieser Blogpost hat so gut wie nichts mit den neuen und den alten Medien zu tun. Er hat nicht einmal mit Kommunikation zu tun. Es geht, zum ersten Mal seit jemals, um alte Menschen und ihre kleinen Kinder. Die Beobachtung ist einigermaßen neu. Ein Jahr ist sie alt, vielleicht ein halbes. Wer in Wien mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, sieht sie immer öfter. Ältere Menschen, meist Frauen, mit Babies in Kinderwägen. Erst heute wieder zwei. Späte Geburt? Enkelbetreuung, weil es allerorts an Kinderbetreuung mangelt?
"Systemzerstörer" Internet?
Es ist ein Nebensatz. Horst Pirker, langjähriger Chef der österreichischen Styriagruppe und Redbull-Medienstratege, spricht von der "systemzerstörenden" Wirkung des Internets. Für klassische Medien. Für die Politik. Natürlich. Das Internet schippert in den USA seit Jahren Zeitung um Zeitung über den Jordan. Youtube macht Fernsehen irgendwie - tja - sinnlos oder Youtube ist bereits Fernsehen. LAN-basierte Infrastrukturdienste setzen den klassischen Telekommunikationsanwendungen zu. Amazon hat den freien Musikhandel quasi über Nacht ausradiert. Und auch die Buchhändler schauen traurig auf die steigenden Umsätze der Online-Handler. E-Books brauchen kein Regal. Menschen können auch ohne Papier. In Nordafrika stürzt Regime um Regime, während sich das geschätzte Volk über Twitter und Facebook organisiert. Fürwahr, ein Erdbeben.
Social Fake Phantasies
Großer kleiner Mann, was nun? Da hat er sich bemüht. In wochenlangen Vorbereitungen staatstragend einen auf Jugendlich und Seriös gemacht. Das Team hinter den Presseaussendungen formiert. Die richtigen Stellen informiert und jede Menge Hohn ob der etwas linkischen Zugänge zum Thema ertragen. Die Freunde purzeln trotzdem ein. Tausende. Echte Interessenten, Parteifreunde, Pornostars und gefälschte Fantasiefiguren. Blöd, dass ausgerechnet Letztere so gerne schreiben. Neuerdings nicht nur Leserbriefe, sondern Einträge. Tja, Herr Bundeskanzler, was nun?
Feine Pressespiegel mit Storify
Unsere Presseaussendung über die "iPfarre" Saalfelden in dieser Woche hat hohe Wellen geschlagen: Dabei ist mir aufgefallen, dass Storify ein ziemlich geniales Tool für die Erstellung von Pressespiegel ist.
Curating Paula Yates: Storify vs. Themeefy
Mit Themeefy steht seit kurzem ein neuer Kuratierungsdienst zur Verfügung, der das Basteln von multimedialen Geschichten mithilfe von Social-Media-Kanälen ermöglicht. Das erinnert stark an das Konzept von Storify. Ob Themeefy gegen die bereits etablierte Konkurrenz bestehen kann, zeigt der nachfolgende Vergleich der beiden Dienste am Beispiel Paula Yates.
Die Angstmaschine namens Public Relations
Kommunikation zur Angstverminderung. Wenn PR zunehmend langweilig, irrelevant und verschroben daherkommt, dann hat das vor allem einen Grund: Die meisten Institutionen haben nichts zu sagen. Sie haben Angst. Angst vor der eigenen Botschaft. Angst, irgendwo anzuecken. Angst, zu wenig zu kommunizieren. Angst.
Wem gehört das World Wide Web?
Konzerne gegen Piraten. Anonym versus Klarnamen. Offene Netze oder geschlossene Anwendungen? Google gegen Apple gegen Facebook gegen die Geheimdienste. Die digitale Welt des WWW hat seine Marschrichtung nicht beschlossen. Als freies Netz für alle, als subversives Vehikel für die Unterdrückten, als Spielball der Großkonzerne. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Die Aussichten, wo die Reise hingeht, sind zumindest trübe.
Was tun mit den Offlinern?
Wie lebt man ohne Bankkonto? Was vor zwei oder drei Jahrzehnten noch selbstverständlicher Bestandteil des täglichen Lebens war, ist heute schwer vorstellbar. Für zahlreiche Aktivitäten ist es schlichte Voraussetzung. Am besten mit Kreditkarte, dann fällt der Alltag noch ein Stück leichter. Nicht umsonst fordern Armutsexperten das Recht auf ein Bankkonto. Wer keines hat, hat nichts zu lachen.
Ohne Macht und Einfluss? Wie Journalisten PR wahrnehmen
Welche Faktoren beeinflussen Journalisten in ihrer täglichen Arbeit? Das ist eine Kernfrage der PR. Interessante Antworten liefert der Münchner Kommunikationswissenschaftler Thomas Hanitzsch in seiner Studie "Zur Wahrnehmung von Einflüssen im Journalismus". Hanitzsch hat dabei die subjektive Einschätzung von Journalisten in 17 Ländern untersucht – von Ägypten bis zu den USA. Hier interessieren vor allem die Ergebnisse aus den deutschsprachigen Ländern.
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